Episode 99 - Biografie, Autobiografie, Autofiktion schreiben
Wie Leben zu Literatur wird!
Webseiten der Sprecher
Genannte Bücher
- Das Leben und das Schreiben: Memoiren (Stephen King, Übers. Andrea Fischer)
- Was ich noch sagen wollte (Helmut Schmidt)
- Sterben: Roman - Das autobiografische Projekt, Band 1 (Karl Ove Knausgård, Übers. Paul Berf)
- Die Jahre (Annie Ernaux, Übers. Sonja Finck)
- Yoga (Emmanuel Carrère, Übers. Claudia Hamm)
- Ich bestehe aus Literatur Franz Kafka - 3 Bände (Reiner Stach)
- Thomas Mann - Ein Leben, eine Biografie, wie sie noch nie erzählt worden ist (Tilmann Lahme)
- Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers (Walter Isaacson, Übers. Antoinette Gittinger u.a.)
- Wenn die Sonne untergeht: Familie Mann in Sanary (Florian Illies)
- Freiheit: Erinnerungen (Angela Merkel und Beate Baumann)
- Gebt mir etwas Zeit (Hape Kerkeling)
- Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg (Hape Kerkeling)
- Mein Leben (Marcel Reich-Ranicki)
- Ein verheißenes Land (Barack Obama, Übers. Sylvia Bieker u.a.)
- Book of Lives: So etwas wie Memoiren (Margret Atwood, Übers. Helmut Krausser u.a.)
- Das Stefan Zweig Album: Ein Leben in Bildner (Oliver Matuschek)
- Wenn ich eine Wolke wäre (Volker Weidermann)
- Heilige Schrift I (Wolfram Lotz)
- Nur für Mitglieder (Thorsten Nagelschmidt)
- Leben, schreiben, atmen: Eine Einladung zum Schreiben (Doris Dörrie)
- Schreiben über mich selbst (Hanns-Josef Ortheil)
- Meine Erinnerungen, mein Leben: Einladung zum autobiografischen Schreiben (Judith Barrington, Übers. Kerstin Winter)
- Autobiografisch Schreiben (Peter Weiß)
- Spannende Biografien schreiben: Anleitung mit Beispielen und über 300 Schlüsselfragen (Christa-Maria Amelung)
- Am Beispiel meines Bruders (Uwe Timm)
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Feedback zu dieser Episode
- Name:
- Stefan Hoffmann
- Datum:
- Freitag, 02.01.2026 um 23.45:32 Uhr
- Feedback:
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
zunächst einmal alles Gute für das neue Jahr. Jetzt finde ich etwas Ruhe euch zu antworten. Ich hatte mir das Thema auch gewünscht, den zum einen möchte ich die Lebensgeschichte meiner ersten Frau (sie starb mit 45 Jahren 2007 an MS) aufschreiben. Eigentlich für die Kinder, die damals noch klein waren und ich der einzige bin, der noch die Lebensgeschichte von ihr kennt. Dabei stelle ich fest, dass das dann auch teilweise meine Lebensgeschichte wird. Denn vieles haben wir auch zusammen erlebt. Das zweite Projekt soll die Veröffentlichung des Kriegstagesbuch meines Vater sein - dass redaktionell überarbeitet werden muss. Er war Jahrgang 1928 und kam als 15 jähriger Junge in den Krieg und war mit 16 u.a. Kriegsgefangener in der Normandie. Im Urlaub im vergangen Sommer haben wir zufällig Kontakt mit dem Airbone-Musée in St. Maire d'Eglise gehabt, die genau nach solchen Dokumenten suchen, da sie das Thema der "Kriegsgefangenen" aufarbeiten möchten.
Ich habe übrigens noch zwei Buchempfehlungen zum Thema:
Stefan Kappner: Biografisches Schreiben leicht gemacht, 2023 im BeltzJuventa-Verlag. Sehr Schön, weil hier 60 Erzählblätter mit unterschiedlichen Aspekten und Themen einem einige Anregungen schenken.
Michaela Fröhlich: Familiengeschichte schreiben für dummies, 2021.
Vielen Dank für Euren Podcast, der mir stets ein guter Begleiter ist.
- Name:
- Edith
- Datum:
- Sonntag, 07.12.2025 um 20.54:57 Uhr
- Feedback:
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
es war wieder einmal eine sehr interessante Folge. Eine Frage hat mich aber doch noch bewegt:
Die Autorin Ursula Koch hat über einige historische Persönlichkeiten Biografien geschrieben, die ich gerne gelesen habe. Ich hätte da tatsächlich auch einmal Lust, so etwas zu schreiben. Wie gehe ich da bei der Recherche vor? Je nach Bekanntheit der Persönlichkeit kann dies doch sehr umfangreich sein, oder?
- Name:
- Lisa
- Datum:
- Dienstag, 02.12.2025 um 12.36:51 Uhr
- Feedback:
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
Danke für die interessante Folge!
Ich lese nicht so häufig Biografien. Sehr berührend fand ich aber „Herbstmilch“ von Anna Wimschneider. Als Bauernkind in Niederbayern aufgewachsen, schildert sie ihre Geschichte in einfacher, sehr direkter Sprache. Und lässt mich erahnen, wie vielleicht auch meine Urgroßeltern aufgewachsen sind.
Kurze Biografien in Hülle und Füllle liefern Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi in „Schriftstellerinnen!“. Unter anderem das Buch hat mich motiviert, zu schreiben. Haben andere Frauen auch geschafft. Und auch unter widrigsten Umständen. Und es ist ein schönes Buch, mehr Werke von Schriftstellerinnen auf seine Leseliste zu setzen. Habe schon Entdeckungen gemacht!
- Name:
- Renée
- Datum:
- Montag, 01.12.2025 um 16.22:18 Uhr
- Feedback:
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
schon etwas länger höre ich euren Podcast und freue mich alle zwei Wochen drauf.
Das Thema diesmal geht mich direkt an. Ich schreibe die Geschichte meiner Großeltern, als Roman, basierend auf ein paar wenige Fakten, die wir haben. First time - dass ich sowas mache: ein Buch schreiben. Es hat mir geholfen, lieber Wolfgang, dass du gesagt hast: Autobiographie? Interessiert niemanden. Auch wenn das nie meine Idee war (ich weiß einfach zu wenig von meinen Großeltern), beruhigt es mich. Fiction ja, Auto-oder Biographie, no! Überhaupt beruhigen mich deine kritischen Inputs, sie geben mir Orientierung.
Danke also.
Viel Freude und anregende Aufregung für euren 100sten.
Mit herzlichem Gruß aus Freiburg,
Renée (Frau - es gibt immer noch Missverständnisse, trotz der Schreibweise.)
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