Episode 107 - Seminare, Workshops und Schreibreisen für Autoren
Raus aus dem Alltag, rein ins Schreiben!
Webseiten der Sprecher
Genannte Bücher
- Vielleicht im Sommer (Lukas Mi-Sa Nguyễn Egger)
Links
- Webinare und Seminare literaturcafe.de
- Schreibkurse von Diana Hillebrand
- Schreib-Retreat in der Black Forest Lodge
Feedback zu dieser Episode
- Name:
- Leonore
- Datum:
- Samstag, 16.05.2026 um 09.21:36 Uhr
- Feedback:
- Vielen Dank für eure tolle Arbeit und alles Gute zum Geburtstag :). Ich höre euch seit drei Jahren und freue mich auf jede neue Folge.
Ein Thema beschäftigt mich sehr und vielleicht wäre das auch mal etwas für eine Folge. Es geht um die Online-Präsenz für (angehende) Autoren und Autorinnen.
Stimmt es, dass heutzutage Social-Media-Aktivität und Selbstmarketing von Agenturen und Verlagen vorausgesetzt werden, um überhaupt eine Chance auf einen Vertrag zu haben? Dass (überspitzt formuliert) lieber ein mäßiges Manuskript eines erfolgreichen Influencers angenommen wird als ein gutes von jemanden ohne Reichweite?
Mich zieht das manchmal so sehr runter, dass ich überlege, ob es überhaupt etwas bringt, mein Manuskript fertigzustellen und einzureichen. Ich bin zwar erst Mitte dreißig, aber trotzdem stehe ich auf Kriegsfuß mit Instagram und Co. Bei der Vorstellung dort etwas zu posten, überkommt mich die nackte Panik.
Und ich weiß, dass es vielen Schreibenden so geht, da ja unter ihnen ein Haufen introvertierter Pflänzchen zu finden sind ;).
Gibt es vielleicht Alternativen zu Instagram
Und TikTok? Lohnt sich noch ein Blog? Und welche Möglichkeiten gibt es noch, um zwar etwas von sich zu zeigen, aber sich nicht dem Algorithmus zu unterwerfen?
Ich würde mich unglaublich freuen, wenn ihr das Thema aufgreifen könntet.
Vielen Dank, dass es euch gibt,
Leonore
- Name:
- Sarah
- Datum:
- Freitag, 08.05.2026 um 08.22:19 Uhr
- Feedback:
- Eine weitere tolle Folge, obgleich ich ehrlich gesagt diesmal zu Beginn skeptisch war - "was wollen die jetzt eine Stunde lang über Workshops erzählen?" ;)
Aber tatsächlich habe ich aus dieser Folge einiges mitgenommen. Es war sehr erhellend für mich, als Diana berichtete, wie ihr das "zu viel an Theorie" die Freude am Schreiben verleidet hat. Genau das beobachte ich nämlich in den letzten Monaten bei mir auch. Schön zu hören, dass ich damit nicht allein bin. Dann kann ich wohl tatsächlich guten Gewissens die "Theorie" mit ihrem erhobenen Rotstift mal für eine Weile Theorie sein lassen, und einfach schreiben. Das klingt vielleicht albern, aber ich war die ganze Zeit gehemmt, einfach draufloszuschreiben, weil im Kopf ständig das "aber du musst doch, man soll doch, show don't tell!!!" schwirrte.
In dem Zusammenhang möchte ich noch eine weitere Sache nennen, die ich an eurem Podcast schätze: Bei euch ist es niemals schwarz-weiß, was sogenannte "Schreibregeln" angeht, sondern es gibt immer ein "Ja, aber..." Danke dafür :)
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