Episode 113 - Zurück zu den Anfängen
Keine Ausreden mehr!
Webseiten der Sprecher
Genannte Bücher
- Kurzgeschichte "Winter" aus Isarrauschen - Münchner Kurzgeschichten (Diana Hillebrand)
- Effi Briest (Theodor Fontane)
- Tintenherz (Cornelia Funke)
Schreibaufgabe Sommer 2026
Podcastfolge anhören, Aufgabe schreiben und bis zum 20.09.2026, 23:59 Uhr auf der Seite vom literaturcafe.de, ausschließlich im dafür vorgesehenen Formular, einreichen.
Bekanntgabe der Gewinner*innen nach der Sommerpause auf schreibzeug-podcast.de und literaturcafe.de.
Die genaue Schreibaufgabe und die PREISE, die es zu gewinnen gibt, erfahrt ihr NUR im Podcastfolge!
(Eine Weitergabe der Gewinne oder eine Auszahlung sind ausgeschlossen.)
Feedback zu dieser Episode
- Name:
- Jacqueline
- Datum:
- Montag, 10.08.2026 um 12.32:41 Uhr
- Feedback:
- Ich spreche Dänisch und habe versucht das Zitat zu finden. Das von Wolfgang erwähnte Buch "Opbyggelige Taler i forskjellig Aand" konnte ich ohne Paywall leider nur in einer Form finden, die sich schwer durchsuchen lässt. Aber mit den Suchbegriffen "Søren Kierkegaard, sammenlig(ning), lykke/glæde" konnte ich nichts finden, was zum Zitat gepasst hätte. Sammenlig habe ich so verwendet, damit auch "sammenlignet" oder "sammenligner" rauskommen kann.
In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung (doi: 10.3390/rel14111394) von Kaftanski wird aus einer Übersetzung des o.g. Buchs zitiert:
"Alas, those great, uplifting, simple thoughts, those first thoughts, are more and more forgotten, perhaps entirely forgotten in the weekday and worldly life of comparisons. The one human being compares himself with others, the one generation compares itself with the other, and thus the heaped-up pile of comparisons overwhelms a person. As the ingenuity and busyness increase, there come to be more and more in each generation who slavishly work a whole lifetime far down in the low underground regions of comparisons. Indeed, just as miners never see the light of day, so these unhappy people never come to see the light: those uplifting, simple thoughts, those first thoughts about how glorious it is to be a human being. And up there in the higher regions of comparison, smiling vanity plays its false game and deceives the happy ones so that they receive no impression from those lofty, simple thoughts, those first thoughts (UDVS: 189)."
UDVS= Upbuilding Discourses in Various Spirits
Die Ausführungen ließen sich meines Erachtens mit dem genannten Zitat zusammenfassen. Vielleicht ist das eigentliche Zitat auch ein sehr langer Satz, bei dem etliches ausgelassen wird? Ich habe aber auch nicht lange gesucht. :)
- Name:
- Wolfgang Tischer
- Datum:
- Sonntag, 02.08.2026 um 20.41:29 Uhr
- Feedback:
- Hallo Per,
ich hatte das sinngemäß zitiert nach einer Postkarte, die hier irgendwo in meinem Büro rumliegt. Ich habe sie jetzt mal gesucht. Es ist eine ältere Edgar-Postkarte. Dort steht: »Des Glückes Tod ist der Vergleich.« und auf der Rückseite tatsächlich das vollständige Zitat von Søren Kierkegaard: »Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.«
Nun hat mich natürlich der Ehrgeiz gepackt, und ich wollte das dänische Original zitieren. Aber ich kann es nicht finden. Zwar behandelt der Philosoph den Vergleich laut Google in der dritten Rede von Opbyggelige Taler i forskjellig Aand (1847) bzw. dem eng verwandten Spätwerk Lilien paa Marken og Fuglen under Himlen (1849), doch das Zitat, das durchs deutschsprachige Internet geistert, findet sich dort wortwörtlich nicht.
Weiß jemand mehr? Kann das jemand finden? Ansonsten scheint es so zu sein, dass es eines dieser Pseudozitate ist, das überall im Netz und auf Postkarten zitiert wird und in dieser Form gar nicht stimmt.
- Name:
- Per Andersen
- Datum:
- Sonntag, 02.08.2026 um 14.52:36 Uhr
- Feedback:
- Hallo,
ich habe versucht, den Ursprung dieses Zitats von Wolfgang in Episode 113 zu finden: „Der Anfang allen Übels ist der Vergleich …“. Ich finde nur ein Zitat von Søren Kierkegaard: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“
Hat jemand eine andere Idee, wo das Zitat von Wolfgang herkommen könnte?
Beste Grüße, Per
- Name:
- Steffen Lutz
- Datum:
- Dienstag, 28.07.2026 um 17.23:27 Uhr
- Feedback:
- Hallo,
zu Beginn der jüngsten Folge (113) habt ihr den wahrscheinlich größten Fehler thematisiert, den man als Autor zu Beginn des Schreibens machen kann: NICHT anfangen. Sich selbst blockieren, weil ja alles schon gesagt wäre, weil andere es viel besser können, weil es ohnehin erfolglos wäre. Hierzu passt gut ein Zitat des Philosophen Wolfgang Struve, das mir neulich in die Hände gefallen ist (meine Tochter hat es mir geschickt): "Für den Autor ist überdies mit ihrer Niederschrift der Sache Genüge getan. Wichtig scheint ihm nur, dass gewisse Gedanken von irgend jemanden irgendwann irgendwo gedacht und aufgezeichnet werden. Sie sind damit, wenn man so will, bereits dem Weltstoff unverlierbar hinzugefügt, ganz gleich, ob sie nun abgeschrieben, gedruckt und verbreitet werden oder niemand sonst von ihnen Kenntnis nimmt und ihre Schrift in dem selben Augenblick wieder der Vernichtung anheimfällt."
In diesem Sinne
liebe Grüße
Steffen Lutz
- Name:
- Michael Süßholz
- Datum:
- Sonntag, 26.07.2026 um 15.29:01 Uhr
- Feedback:
- Hallo. Ich habe einen Beitrag zur Schreibaufgabe über Euer Formular eingesandt. Daraufhin habe ich mit gleichem Zeitstempel zwei exakt gleiche Bestätigungsmails erhalten. Ist da was schiefgelaufen? Ich hoffe nicht das mein Beitrag nun rausfällt, weil ich vermeindlich zwei Beiträge eingesandt habe.
Ansonsten: Super Podcast. Ich habe alle Folgen gehört, manche auch mehrmals. Besser als alle vergleichbaren Podcast zum Thema, die aktuell verfügbar sind.
Grüße aus dem Pott
Michael
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