Episode 109 - Social Media für Autoren
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Feedback zu dieser Episode
- Name:
- Diana Hillebrand
- Datum:
- Samstag, 06.06.2026 um 13.13:50 Uhr
- Feedback:
- @Valerie Wagner:
Liebe Valerie,
vielen Dank für deine Rückmeldung, wir nehmen sie natürlich ernst und bauen deine Anregungen gern einmal in einer anderen Folge zum Thema ein.
Als Hörerin unseres Podcasts weißt du wahrscheinlich auch, dass wir nicht alles (auch uns nicht!) allzu ernst nehmen. Da kann man es uns vielleicht auch nachsehen, dass Wolfgang seine Stimme verstellt hat.
Natürlich haben wir unsere eigene Meinung, die möglicherweise nicht zu deiner passt, aber sie ist niemals abfällig gemeint! Wer unsere Podcastfolgen regelmäßig verfolgt, weiß das eigentlich auch.
Dass du unsere Folgen teilst, habe ich - ehrlich gesagt - bisher noch gar nicht mitbekommen! Normalerweise teile ich das immer und auch sehr gern! Hast du mich/uns denn markiert? Jedenfalls wurde mir das bisher nicht angezeigt ... (Der verfluchte Algorithmus!)
Wir haben ja keinen eigenen Instagramkanal für unseren Podcast (wollen wir auch nicht), sondern teilen solche Dinge unter unseren eigenen Accounts. Gib bitte nochmal Bescheid, wie du uns markiert hast. Es interessiert mich wirklich.
Beste Grüße
Diana
- Name:
- Valerie Wagner
- Datum:
- Samstag, 06.06.2026 um 11.55:13 Uhr
- Feedback:
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
ich bin etwas enttäuscht von eurer Folge über Social Media. Rants laufen natürlich gut, ich finde nur, dass ihr Social Media nicht ausgeglichen dargestellt habt - und Wolfgangs verstellte Stimme war wirklich unangenehm. Denn das zeigt im Grunde, dass eure Algorithmen nicht funktonieren und ihr wirklich die Influencer angezeigt bekommt, die euch als Zielgruppe offensichtlich nicht addressieren.
Zudem glaube ich auch, dass ihr euch über etwas unterhalten habt, was ihr gar nicht selbst nutzt. Das merke ich daran, dass ich zum Beispiel kaum Reaktionen bekomme, wenn ich mal eine Folge von euch teile und euch markiere. Das hat dann nichts mit "böser Werbung für andere" zu tun, sondern zeigt Wertschätzung gegenüber dem Absender, der eure Folge in seinem Netzwerk teilt und eine Hörempfehlung ausspricht. Social Media geht nicht mehr weg und vieles findet dort statt.
Abfällig über Buch-Werbung von Influencern zu sprechen, die offensichtlich nicht eure Zielgruppe ansprechen oder zu deren Zielgruppe ihr nicht gehört, gehört sich nicht. Denn diese Influencer erreichen ja mit ihrer Art des Contents Menschen, es scheint also zu funktionieren und deshalb machen die das und schalten eben nicht ab.
Ihr habt bei eurer Reichweite auch Verantwortung und solltet weise damit umgehen.
Ich hätte mir eine Folge gewünscht, in der natürlich kritisch auf die Plattformen geschaut wird, was gut läuft z. B. #bookstagram und was man eben vermeiden sollte und welche Plattformen allein wegen der politischen Einstellung der CEOs gemieden werden sollten. Ihr hättet Social Media in der Folge als notwendiges Übel meinetwegen framen können und dann eben auf andere Kanäle hinweisen können: Newsletter, Community-Plattformen, die es auch ermöglichen sich auszutauschen etc.
Und ich hätte mir gewünscht, dass ihr einen roten Faden verfolgt, z. B. wie kann ein:e angehende:r Autor:in Social Media fürs Buchmarketing nutzen.
Grüße
Valerie
- Name:
- Marnja
- Datum:
- Mittwoch, 03.06.2026 um 12.28:37 Uhr
- Feedback:
- Danke für diese und alle anderen Folgen!
Meine Frage: Ist es zutreffend, dass Autoren und Autorinnen ihr Erstlingswerk nur dann bei einem Verlag unterbringen können, wenn sie auf Social Media stattfinden?
- Name:
- Devin McColey
- Datum:
- Montag, 01.06.2026 um 19.56:34 Uhr
- Feedback:
- Zum Thema Social Media...
Warum wird die Diskussion so oft auf die Plattformen der Big-Tech-Anbieter beschränkt?
Ihr habt ja selbst gesagt, dass X/Twitter nicht mehr nutzbar ist. Und m.M.n. sind die anderen Anbieter auch nur eine waghalsige Entscheidung, bzw. einen CEO Wechsel davon entfernt, das sie genauso werden wie X.
Warum versuchen wir nicht mal was anderes? Z.B. auf Mastodon hat sich auch eine Ecke für Schreibende und Buch-Fans gebildet. Die Plattform hat keine Algorithmen, die man erst trainieren oder lernen muss. Wenn man dort etwas postet kommt es bei den Follower an, egal ob man vorher 3 Wochen inaktiv war.
Und es ist zudem dezentral, wenn einem der aktuelle Server auf dem man ist nicht mehr gefällt, kann man einfach umziehen und die Follower werden automatisch mit „rüber genommen“.
Es gibt einen schönen Artikel zum Thema „Mythos Reichweite“, den hätte ich jetzt noch gerne verlinkt (jedoch werden Links geblockt). Fragt bei Interesse einfach die Suchmaschine eures geringsten Misstrauens.
- Name:
- Olivia
- Datum:
- Sonntag, 31.05.2026 um 17.20:46 Uhr
- Feedback:
- Was für eine tolle Folge!
Bei einer eurer Folgen zu Exposé, Autorenvita und Buchumschlägen habt ihr den Tipp gegeben, dass man in der Buchhandlung mal einfach in den Büchern nach Vergleichen suchen soll. Dort ist mir bereits aufgefallen, dass bei vielen neuen Romantasy/NA Büchern immer wieder steht "Autorin XY mit [Anzahl] Followern auf [Social Media] ...". Als ich dann an einem Wettbewerb teilgenommen habe, sollte man ebenfalls eine Social-Media-Plattform angeben.
Ich bin daher auch auf Instagram in der Bookstagram-Bubble unterwegs, und nehme dort die zunehmende Frustration von Autor*innen wahr, da sie neben dem Schreiben - das sonst schon viel Zeit in Anspruch nimmt - auch noch Influencer sein sollen. Und das verstehe ich. Trotzdem bietet Instagram einen wertvollen Austausch zwischen Menschen, die im selben Boot sitzen.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird.
Liebe Grüsse
Olivia
P.S.: Ich musste über Wolfgangs Meinung zu LinkedIn sehr lachen. In meinen Geschäftskreisen ist LinkedIn Alltag und ich habe es nach einer Woche wieder gelöscht. Es ist wirklich nur ein egozentrisches Kräftemessen.
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