Feedback - Seite 73 von 74
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- Name:
- Nina
- Episode:
- 75 - Absagen an Autoren und die Kunst der Erfolglosigkeit
- Datum:
- Mittwoch, 25.03.2026 um 15.08:34 Uhr
- Ich danke euch, für diese wundervolle Folge. Ich höre euren Podcast jetzt seit gut einem Jahr und zwar nicht chronologisch sondern suche mir tatsächlich gezielt die Folgen raus die thematisch in mein Schreibleben passen. All eure Folgen sind grossartig und motivieren mich unglaublich. Waren es am Anfang die Folgen zum Thema Schreibhandwerk, Dialoge, Show don‘t Tell, Emotionen, die mich beim Schreiben meines Romanes so sehr voran gebracht haben, über die Themen Pitch und Exposé in den letzten Monaten, um hier zu lernen, wie ich es am besten mache, bin ich jetzt an dem Punkt, wo ich meinen Roman an eine Reihe von Agenturen geschickt habe und warte…warte.. warte. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich so frustriert war und schon alles an den Nagel hängen wollte, aber eure Folge 75 hat mir wieder so viel Mut gemacht, dran zu bleiben, nicht aufzugeben, ein neues Projekt zu beginnen, dass ich mich jetzt endlich mal - nach einem Jahr bedanken wollte. Ihr habt mich so sehr begleitet und unterstützt. Es ist so toll, dass es euch und diesen Podcast gibt. Bleibt bitte dabei. Ich glaube es gibt so viele Menschen, denen ich aus der Seele spreche, ihr gebt uns mit euren Folgen so viel Hoffnung und Freude. Und ihr zwei seid so ein harmonisches Team. Ich liebe den Austausch zwischen euch und die Ironie und den Witz, der manchmal durchklingt :-) Ganz liebe Grüße, Nina
- Name:
- Susanne
- Episode:
- 104 - Tod und Sterben in Büchern
- Datum:
- Mittwoch, 25.03.2026 um 19.37:30 Uhr
- Mir kommt sofort der erste Satz von Charles Dickens in den Sinn: "Marley war tot!" (Eine Weihnachtsgeschichte)
Es war übrigens großartig, euch in Leipzig zu treffen. Hat mich sehr gefreut!
- Name:
- June Merfort
- Episode:
- Allgemein
- Datum:
- Donnerstag, 02.04.2026 um 09.05:41 Uhr
- Hallo ihr Lieben. Ich hören grade mal wieder ein paar ältere Folgen durch und irgendwie hab ich mich gefragt, wie das alles eigentlich früher funktioniert hat. Also vor dem Internet. Woher bekam man Adressen und formale Manuskriptanforderungen von Verlagen und Agenturen, bevor man sie ergoogeln konnte? Wo hat man Schreibwettbewerbe gefunden, bevor es Wolfgangs schöne Liste auf Literaturcafé (und ähnliche Listen) gab? Wie hat man sich vernetzt und Neuigkeiten aus der Schreibbubble erfahren? Nur auf Messen?
Bitte nehmt mir die Fragen bitte nicht übel aber ich weiß nicht, wen ich da sonst fragen könnte. Die meisten Leute die ich aus der Branche kenne, sind zu jung.
- Name:
- Eva Seifried
- Episode:
- 104 - Tod und Sterben in Büchern
- Datum:
- Freitag, 03.04.2026 um 10.53:04 Uhr
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
zunächst ein großes Dankeschön für Euren Podcast! Von dem ich anfangs dachte, was für ein weitschweifiges, nie auf den Punkt gebrachtes Gerede das doch ist! Bis ich – ein Jahr und etliche Folgen später, die ich mir nicht der Reihe nach, sondern nach bestimmten Stichwörtern anhörte – mit der Zeit merkte, wie menschenfreundlich Ihr seid, wie zugewandt, ermutigend, sanft warnend vor den Fallstricken der Zunft. Wie Ihr alles in Stein Gemeißelte humorvoll relativiert und ernst nehmt, was Eure Zuhörer und Zuhörerinnen sagen und schreiben. Ich folge hiermit der Einladung am Ende der Folge 104, »Tod und Sterben in Büchern«, und liste zwei meiner eigenen Leseerfahrungen zum Thema in den Feedbacks auf:
Cees Nooteboom: Die folgende Geschichte, Roman (1991), Suhrkamp 1992
James Salter: Zwanzig Minuten, Kurzgeschichte (2013), in Charisma. Sämtliche Stories, Berlin Verlag 2017
Nootebooms berühmter Roman handelt von einem Lehrer für alte Sprachen, der stirbt, aber es nicht weiß. Auch Leser und Leserinnen merken vermutlich bis kurz vor dem Romanende nicht, dass sich »Die folgende Geschichte« um die Lebenserinnerungen eines Sterbenden dreht. In einer Sprache, die ihresgleichen sucht. Nooteboom ist im Februar 2026 gestorben.
Salters Shortstory »Zwanzig Minuten« handelt von einer Reiterin, die mit ihrem Pferd stürzt und sich dabei schwer verletzt. Sie weiß, dass es vielleicht noch zwanzig Minuten dauert, bis es mit ihr zu Ende geht. Mitreißende Erzählung über das, was ihr durch den Kopf schießt. Der amerikanische Autor wurde unter anderem mit dem Roman »Lichtjahre« bekannt. Er starb 2015.
Herzlichst
Eva
- Name:
- Uli Schiefelbein
- Episode:
- 104 - Tod und Sterben in Büchern
- Datum:
- Freitag, 03.04.2026 um 18.25:21 Uhr
- Liebe Diana, Lieber Wolfgang,
da ich Euch ja leider in Leipzig wegen eines persönlichen Missgeschicks verpasst hab, möchte ich mich auf diesem Wege für Euren motivierenden Podcast bedanken. Euch zuzuhören ist ein Genuss und hat mich nach mehr als zwanzig Jahren Schreibabstinenz zurück zum Schreiben gebracht. Dabei gelingt es mir nun zum ersten Mal eine Schreibroutine zu etablieren. Dafür ganz herzlichen Dank!
Ich möchte zu dieser Folge eine ganz aktuelle Buchempfehlung abgeben: Robert Menasse; Die Lebensentscheidung; Suhrkamp Verlag. Diese Novelle ist erst vor wenigen Wochen erschienen. Es geht um einen Sohn, dem eine tödliche Krankheit attestiert wird und der fortan alles daran setzt noch so lange weiterzuleben, wie seine Mutter lebt. Er will ihr den Schmerz ersparen, ihr Kind beerdigen zu müssen.
Ich finde, dem Autor ist hier ein spannendes und hoch interessantes Buch zum Thema Sterben gelungen.
Ich freue mich auf Eure nächste Sendung!
Herzliche Grüße,
Uli
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