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- Name:
- Svenja
- Episode:
- 73 - Emotionen schreiben
- Datum:
- Donnerstag, 16.04.2026 um 20.27:49 Uhr
- Großartiger Podcast, sympathisch, authentisch und ungeschminkt! Vielen Dank dafür. Ich suchte gerade alle Folgen durch, da ich euch erst kürzlich entdeckt habe.
Hier mein Beitrag zu Angst:
In der Jackentasche hielt sie den Schlüssel fest umklammert. Den Blick gesenkt. Auf die Lichtkegel gerichtet, die sie eilig durchschritt. Dazwischen raffte sich Dunkelheit. Und sie lief schneller, machte weite Schritte. Vorwärts. Getrieben. Durch die Gassen, durch die ihr bekannten aber heut so feindseligen Straßen. Ihr Atem keuchte kalt, brach durch die Tiefe hinter ihr. Nur der Schlüssel gab Gewissheit.
- Name:
- Silke
- Episode:
- 103 - Klischees, Stereotypen und Phrasen beim Schreiben
- Datum:
- Donnerstag, 09.04.2026 um 13.54:15 Uhr
- Liebe Diane und lieber Wolfgang,
habt tausend Dank für Eure wie immer gelungene Podcastfolge! Das fühlte sich an wie Weihnachten und Ostern zusammen, als ich - jetzt leider verspätet - den Titel der Folge zu meinem Vorschlag las. Wie in meiner Phantasie vorab ausgemalt, habt Ihr beide wunderbar tolle Anmerkungen und Erklärungen eingebracht!
Vielen Dank, ich habe erneut viel gelernt und werde jetzt sehr neugierig die "Aufräumgeschichte" von Diana durchlesen. Auch in meiner Schreibgruppe taucht ab und an bei der Überarbeitung unserer Texte ein Phrasen- oder Klischeeverdacht auf, jetzt kann ich mit den Gedanken besser jonglieren.
Ich hoffe, auch die anderen Hörer können viel damit anfangen, nochmals lieben Dank!
- Name:
- Uli Schiefelbein
- Episode:
- 104 - Tod und Sterben in Büchern
- Datum:
- Freitag, 03.04.2026 um 18.25:21 Uhr
- Liebe Diana, Lieber Wolfgang,
da ich Euch ja leider in Leipzig wegen eines persönlichen Missgeschicks verpasst hab, möchte ich mich auf diesem Wege für Euren motivierenden Podcast bedanken. Euch zuzuhören ist ein Genuss und hat mich nach mehr als zwanzig Jahren Schreibabstinenz zurück zum Schreiben gebracht. Dabei gelingt es mir nun zum ersten Mal eine Schreibroutine zu etablieren. Dafür ganz herzlichen Dank!
Ich möchte zu dieser Folge eine ganz aktuelle Buchempfehlung abgeben: Robert Menasse; Die Lebensentscheidung; Suhrkamp Verlag. Diese Novelle ist erst vor wenigen Wochen erschienen. Es geht um einen Sohn, dem eine tödliche Krankheit attestiert wird und der fortan alles daran setzt noch so lange weiterzuleben, wie seine Mutter lebt. Er will ihr den Schmerz ersparen, ihr Kind beerdigen zu müssen.
Ich finde, dem Autor ist hier ein spannendes und hoch interessantes Buch zum Thema Sterben gelungen.
Ich freue mich auf Eure nächste Sendung!
Herzliche Grüße,
Uli
- Name:
- Eva Seifried
- Episode:
- 104 - Tod und Sterben in Büchern
- Datum:
- Freitag, 03.04.2026 um 10.53:04 Uhr
- Liebe Diana, lieber Wolfgang,
zunächst ein großes Dankeschön für Euren Podcast! Von dem ich anfangs dachte, was für ein weitschweifiges, nie auf den Punkt gebrachtes Gerede das doch ist! Bis ich – ein Jahr und etliche Folgen später, die ich mir nicht der Reihe nach, sondern nach bestimmten Stichwörtern anhörte – mit der Zeit merkte, wie menschenfreundlich Ihr seid, wie zugewandt, ermutigend, sanft warnend vor den Fallstricken der Zunft. Wie Ihr alles in Stein Gemeißelte humorvoll relativiert und ernst nehmt, was Eure Zuhörer und Zuhörerinnen sagen und schreiben. Ich folge hiermit der Einladung am Ende der Folge 104, »Tod und Sterben in Büchern«, und liste zwei meiner eigenen Leseerfahrungen zum Thema in den Feedbacks auf:
Cees Nooteboom: Die folgende Geschichte, Roman (1991), Suhrkamp 1992
James Salter: Zwanzig Minuten, Kurzgeschichte (2013), in Charisma. Sämtliche Stories, Berlin Verlag 2017
Nootebooms berühmter Roman handelt von einem Lehrer für alte Sprachen, der stirbt, aber es nicht weiß. Auch Leser und Leserinnen merken vermutlich bis kurz vor dem Romanende nicht, dass sich »Die folgende Geschichte« um die Lebenserinnerungen eines Sterbenden dreht. In einer Sprache, die ihresgleichen sucht. Nooteboom ist im Februar 2026 gestorben.
Salters Shortstory »Zwanzig Minuten« handelt von einer Reiterin, die mit ihrem Pferd stürzt und sich dabei schwer verletzt. Sie weiß, dass es vielleicht noch zwanzig Minuten dauert, bis es mit ihr zu Ende geht. Mitreißende Erzählung über das, was ihr durch den Kopf schießt. Der amerikanische Autor wurde unter anderem mit dem Roman »Lichtjahre« bekannt. Er starb 2015.
Herzlichst
Eva
- Name:
- June Merfort
- Episode:
- Allgemein
- Datum:
- Donnerstag, 02.04.2026 um 09.05:41 Uhr
- Hallo ihr Lieben. Ich hören grade mal wieder ein paar ältere Folgen durch und irgendwie hab ich mich gefragt, wie das alles eigentlich früher funktioniert hat. Also vor dem Internet. Woher bekam man Adressen und formale Manuskriptanforderungen von Verlagen und Agenturen, bevor man sie ergoogeln konnte? Wo hat man Schreibwettbewerbe gefunden, bevor es Wolfgangs schöne Liste auf Literaturcafé (und ähnliche Listen) gab? Wie hat man sich vernetzt und Neuigkeiten aus der Schreibbubble erfahren? Nur auf Messen?
Bitte nehmt mir die Fragen bitte nicht übel aber ich weiß nicht, wen ich da sonst fragen könnte. Die meisten Leute die ich aus der Branche kenne, sind zu jung.
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