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- Name:
- Silke
- Episode:
- 103 - Klischees, Stereotypen und Phrasen beim Schreiben
- Datum:
- Donnerstag, 09.04.2026 um 13.54:15 Uhr
- Liebe Diane und lieber Wolfgang,
habt tausend Dank für Eure wie immer gelungene Podcastfolge! Das fühlte sich an wie Weihnachten und Ostern zusammen, als ich - jetzt leider verspätet - den Titel der Folge zu meinem Vorschlag las. Wie in meiner Phantasie vorab ausgemalt, habt Ihr beide wunderbar tolle Anmerkungen und Erklärungen eingebracht!
Vielen Dank, ich habe erneut viel gelernt und werde jetzt sehr neugierig die "Aufräumgeschichte" von Diana durchlesen. Auch in meiner Schreibgruppe taucht ab und an bei der Überarbeitung unserer Texte ein Phrasen- oder Klischeeverdacht auf, jetzt kann ich mit den Gedanken besser jonglieren.
Ich hoffe, auch die anderen Hörer können viel damit anfangen, nochmals lieben Dank!
- Name:
- Svenja
- Episode:
- 73 - Emotionen schreiben
- Datum:
- Donnerstag, 16.04.2026 um 20.27:49 Uhr
- Großartiger Podcast, sympathisch, authentisch und ungeschminkt! Vielen Dank dafür. Ich suchte gerade alle Folgen durch, da ich euch erst kürzlich entdeckt habe.
Hier mein Beitrag zu Angst:
In der Jackentasche hielt sie den Schlüssel fest umklammert. Den Blick gesenkt. Auf die Lichtkegel gerichtet, die sie eilig durchschritt. Dazwischen raffte sich Dunkelheit. Und sie lief schneller, machte weite Schritte. Vorwärts. Getrieben. Durch die Gassen, durch die ihr bekannten aber heut so feindseligen Straßen. Ihr Atem keuchte kalt, brach durch die Tiefe hinter ihr. Nur der Schlüssel gab Gewissheit.
- Name:
- Stefan
- Episode:
- 106 - Selbstständigkeit für Autoren
- Datum:
- Sonntag, 19.04.2026 um 21.44:00 Uhr
- Danke für die Folge. Es ist immer schön, euch zu hören.
Ich gehören zu denen, die Schreiben ohne je etwa veröffentlicht zu haben, aber das ist nicht wichtig, ich mache das für mich. Manchmal träume ich davon, vom Schreiben leben zu können. Mir die Zeit selbst einzuteilen, mich mit dem zu beschäftigen, was mir Spaß macht und dafür bezahlt bekommen.
Aber: heute habe ich die Folge auf den Rad gehört - bin zu meinem Nebenjob gefahren - und mich hat ein Gewitter überrascht. Ich war durch und durch nass und war grantig (typisch Wiener) hauptsächlich auf mich selbst. Dann musste ich lachen, weil mir bewusst wurde, dass ich dieses Erlebnis auch einmal spüren musste, um vielleicht irgendwann davon schreiben zu können.
Gute Geschichten passieren zwar im Stillen Kämmerchen, aber ihre Inspiration kommt von außen. Viele (wie ich auch einmal) denken, dass es schön sein muss, den ganzen Tag für sich zu haben, um schreiben zu können. Aber es ist wie mit der Thermodynamik: gibt es keinen Input dann gibt es auch keinen Output. Ich persönlich brauche den Alltag (Büro, Zweitjob, Hobbys, Familie/Freunde) um neuen Schwung für Ideen und Geschichten zu finden. Und ich ziehe den Hut für Menschen wie Diana und Wolfgang, die es schaffen, dass alles unter einen (Achtung Wortwitz) Hut zu bringen.
Ganze liebe Grüße
Stefan
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