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- Name:
- Stefan
- Episode:
- 66 - Vernetzen gegen Einsamkeit beim Schreiben
- Datum:
- Montag, 21.04.2025 um 20.29:59 Uhr
- Hallo,
aus gegeben Anlass - weil ich durch die Fragen in der Buchmesse gemerkt habe, dass das vielleicht notwendig wäre - stelle ich die Idee in den Raum ein Schreibzeug-Facebook-Gruppe zu machen. Schreiben ist eine einsame Berufung und diejenigen, um uns herum, die nicht schreiben, verstehen uns oft nicht. Soziale Medien sind ortsunabhängig, man muss sich nicht immer komplett zeigen (manche sind vielleicht schüchtern), kann aber doch mit Gleichgesinnten in Kontakt kommen. Ich denke es würde vielen helfen, wenn wir so eine Form (oder eine ähnliche) hätten, um uns gegenseitig auszutauschen und Mut zuzusprechen.
Was haltet ihr davon?
Ganz liebe Grüße
Stefan
- Name:
- Kristina Beyer
- Episode:
- 83 - Live: Leipziger Buchmesse 2025 (Spezialfolge)
- Datum:
- Montag, 21.04.2025 um 16.45:06 Uhr
- Ihr Lieben,
es ist mir ein großes Bedürfnis zu einer Frage, die auf der Leipziger Buchmesse gestellt wurde, noch einen Kommentar bzw. Tipp abzugeben. Es hat mich so unendlich berührt, dass eine Autorin auf 400 Exemplaren ihres Buches sitzenbleibt und die einzige Alternative der Container ist. Da blutet mir so entsetzlich das Herz, weil ich mir vorstellen kann, wie schlimm das sein muss. Es ist zwar kein leichter Weg, aber vielleicht doch einer, den man gehen kann: Ich selbst mache seit drei Jahren Werbung für meine Buchreihe (die bei einem kleinen Familienverlag erschienen ist), indem ich auf Lesereisen fahre. Das ist neben dem Vertrieb im Buchhandel für mich ein wichtiger und schöner Weg, meine Reihe an die jungen und junggebliebenen Leseratten zu bringen. Inzwischen gibt es eine kleine Fangemeinde, zwei Lese-Empfehlungen auf NDR Kultur und unschätzbare Erfahrungen, die ich bei den Lesungen sammeln konnte. Bitte niemals aufgeben! Herzlichste Grüße Kristina Beyer
- Name:
- Henrike
- Episode:
- 36 - Schreibratgeber für Autoren
- Datum:
- Sonntag, 13.04.2025 um 11.30:22 Uhr
- Danke für diese weitere gute Folge.
Ich hatte ein bisschen Angst, dass ich mir hinterher 200 neue Ratgeber kaufen will, aber zum Glück kannte ich einen Großteil schon.
Einengroßartigen Ratgeber habe ich vermisst:
"Die Geschichten in uns" von Benedict Wells.
Im Gegensatz zu Murakami, dessen Buch ich vor allem aus Interesse an der Biographie des Autors gelesen habe, berichtet Wells nicht nur von seinem Arbeitsalltag, sondern bringt auch wesentliche Aspekte des Handwerks gut auf den Punkt.
Gar nicht hilfreich fand ich hingegen "Mit dem Schreiben anfangen" von Hanns-Josef Ortheil. Wenn ich mir als berufstätige Mutter Schreibzeit erkämpfe, empfinde ich Ratschläge wie "erstellen Sie fünf verschiedene Tagespläne und probieren Sie sie jeweils eine Woche aus" als blanken Hohn. Wenn ich mir mühsam einen Platz zum Schreiben erobere, möchte ich nicht lesen "Stellen Sie sich fünf unterschiedliche Arbeitszimmer vor, richten Sie sie nach Genres ein".
Ich freue mich auf weitere Folgen von Euch!
- Name:
- Stefan
- Episode:
- 82 - Die 11 größten Fehler beim Schreiben
- Datum:
- Donnerstag, 10.04.2025 um 20.32:42 Uhr
- einen habe ich noch:
#3: Die Zeit in Romanen vergessen - ich weiß nicht, wie man es bei Romanen nennt, in Videospielen nennt man es In-Game-Time. Im Idealfall vergeht sie in etwa genauso schnell wie die Figuren für bestimmte (durchgehend erzählte) Handlungsschritte benötigen, aber sie vergeht langsamer für diejenigen, die die Geschichte schreiben. Sollte ein großer Teil der Handlung an nur einem Tag spielen - z.B. bei Fantasy Büchern, die eine Reise der Helden beschreiben - kann es sein, dass man mehrere Schreibsitzungen braucht, um diesen einen Tag zu erzählen. Da vergisst man leicht die Zeit im Roman (weil man sie auch nie wirklich erwähnt) und dann ist es eigentlich schon Abend, aber man vergiss die Sonne untergehen zu lassen. Oder gefühlstechnisch ist es für die Leser*innen noch am Morgen und die Figuren sehen einen Sonnenuntergang und plötzlich ist es Nacht und die Leser*innen sind verwirrt. Ich persönlich löse das Problem so, dass ich mir zu jedem Kapitel (oder vor jedem Handlungssprung) eine Uhrzeit hinschreibe. Am Ende werden die Leser*innen diese Uhrzeit nie zu Gesicht bekommen, aber ich weiß so auch am nächsten Tag noch, zu welcher Tageszeit meine Handlung gerade spielt und das entsprechend verwenden.
Ich hoffe, das war so weit verständlich, was ich mache und warum ich es mache. Vielleicht haben andere das Problem nicht, aber ich habe mir das so angewöhnt, weil ich mir da einfach leichter tue.
Liebe Grüße
Stefan
- Name:
- Valerie Wagner
- Episode:
- 61 - Pseudonyme für Autoren
- Datum:
- Dienstag, 08.04.2025 um 18.59:36 Uhr
- Hallo Diana, Hallo Wolfgang,
ich hab heute eure Folge entdeckt, weil ich gerade zwei Interviews mit Autorinnen hatte, die auch unter Pseudonym veröffentlicht haben. Vielen Dank für die Einblicken. Die Story über Atze Schröder kannte ich gar nicht und hat mich überrascht.
Liebe Grüße
Valerie
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